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Nietmuttern-Sortiment 150-teilig, Edelstahl A2 (AISI 304), M3, M4, M5, M6, M8 und M10 | Alkan

SKU: 59150 | EAN: 4250398123256

Nietmuttern-Sortiment 150-teilig, Edelstahl A2 (AISI 304), M3, M4, M5, M6, M8 und M10 | Alkan

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Anzahl

Nietmuttern-Sortiment mit 150 Blindnietmuttern aus hochwertigem Edelstahl AISI 304 in sechs gängigen Größen von M3 bis M10. Sie erzeugen tragfähige, dauerhaft belastbare Gewinde in dünnwandigen Materialien und Hohlprofilen – dort, wo sich kein Gewinde schneiden lässt und die Rückseite nicht zugänglich ist.

Inhalt — 150 Stück in 6 Größen | Anzahl - Größe x Gesamtlänge (mm)

40 Stck. M3 x 9 mm
35 Stck. M4 x 11 mm
25 Stck. M5 x 13 mm
25 Stck. M6 x 15 mm
15 Stck. M8 x 18 mm
10 Stck. M10 x 21 mm

Warum Edelstahl

Edelstahl AISI 304 – auch als A2 oder V2A geführt – ist korrosionsbeständig und damit die richtige Wahl überall dort, wo Feuchtigkeit, Witterung oder wechselnde Bedingungen auf die Verbindung wirken. Anders als verzinkter Stahl ist der Korrosionsschutz nicht auf eine Beschichtung angewiesen, die verschleißen kann, sondern liegt im Werkstoff selbst. Der Stahl ist zudem nicht magnetisch.

Für dauerhafte Feuchtigkeit, Außenbereich und Witterung ist A2 der Standardwerkstoff im Handwerk. Bei ständiger Chlorid- oder Streusalzbelastung – etwa im direkt bewitterten Unterbodenbereich oder in Küstennähe – ist A4 die höherwertige Alternative. Für die weit überwiegende Zahl der Anwendungen in Fahrzeugausbau, Metallbau und Außenkonstruktion deckt A2 den Bedarf ab.

Ein Hinweis zur Werkstoffpaarung: In reinen Aluminiumkonstruktionen, die dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt sind, kann die Kombination aus Edelstahl und Aluminium Kontaktkorrosion begünstigen. Dort ist die Aluminiumausführung die passendere Wahl. In Stahl, Kunststoff und Fiberglas spielt das keine Rolle.

Ausführung

Rundschaft, gerändelt für bessere Verdrehfestigkeit. Geeignet für dünnwandige Materialien unterschiedlicher Art, darunter Stahl, Fiberglas und Kunststoff, sowie für Hohlprofile. Die Muttern dienen in der Regel für Schraubverbindungen, lassen sich aber auch als Kombination aus Vernietung und zusätzlicher Verschraubung anwenden.

Nietmutter, Blindniet oder Blechschraube?

Ein Blindniet erzeugt eine feste, aber nicht lösbare Verbindung. Eine Blechschraube schneidet ihr Gewinde ins Material und leiert bei mehrfachem Lösen aus. Die Nietmutter kombiniert beides: einmal gesetzt, bleibt sie im Bauteil und stellt ein metrisches Gewinde bereit, das sich wie ein Gewinde im Vollmaterial verhält.

Warum der gerändelte Rundschaft zählt

Beim Anziehen der Schraube wirkt ein Drehmoment auf die gesetzte Mutter. Dreht sie im Material durch, ist die Verbindung verloren und die Mutter lässt sich kaum noch entfernen. Die Rändelung am Rundschaft greift beim Setzen ins Material und erhöht die Verdrehsicherheit.

Setzwerkzeug erforderlich

Zum Setzen der Nietmuttern wird ein Nietmuttern-Setzwerkzeug benötigt. Es ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Einsatzgebiet

Fahrzeug- und Anhängerbau, Kastenwagen- und Wohnmobilausbau, Bootsbau und Marinebereich, Außenkonstruktionen und Fassadentechnik, Metallbau und Schlosserei, Anlagen- und Maschinenbau, Gehäuse- und Schaltschrankbau sowie Anwendungen in Fiberglas- und Kunststoffbauteilen.

Verpackung

Lieferung in einer stabilen, wiederverwendbaren Kunststoffkassette.

Produktsicherheitsdatenblatt (GPSR)

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Häufige Fragen

Womit werden die Nietmuttern gesetzt? +

Zum Setzen wird ein Nietmuttern-Setzwerkzeug benötigt, meist als Handhebelgerät mit auswechselbaren Gewindedornen. Eine gewöhnliche Blindnietzange für Popnieten ist dafür nicht geeignet. Das Setzwerkzeug ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Wann sind Nietmuttern aus Edelstahl die richtige Wahl? +

Immer dann, wenn die Verbindung Feuchtigkeit, Witterung oder wechselnden Bedingungen ausgesetzt ist. Bei verzinktem Stahl liegt der Korrosionsschutz in der Beschichtung und endet, sobald diese verletzt oder verschlissen ist. Bei Edelstahl liegt er im Werkstoff selbst.

Was bedeutet AISI 304, A2 und V2A? +

Das sind drei Bezeichnungen für denselben Werkstoff. AISI 304 ist die amerikanische Norm, A2 die Bezeichnung nach Festigkeitsklasse für Verbindungselemente, V2A der im deutschen Handel gebräuchliche Handelsname.

Sind die Nietmuttern für den Außenbereich geeignet? +

Ja. A2 ist der Standardwerkstoff für Außenanwendungen im Handwerk. Bei dauerhafter Chlorid- oder Streusalzbelastung, etwa im direkt bewitterten Unterbodenbereich oder in Küstennähe, bietet A4 eine höhere Beständigkeit.

In welchen Materialien lassen sich die Nietmuttern setzen? +

In dünnwandigen Materialien unterschiedlicher Art, darunter Stahl, Fiberglas und Kunststoff, sowie in Hohlprofilen.

Sind die Nietmuttern wirklich nicht magnetisch? +

Der Werkstoff AISI 304 ist im Ausgangszustand nicht magnetisch. Durch die Kaltumformung bei der Herstellung kann bei austenitischen Edelstählen eine geringe Restmagnetisierbarkeit entstehen. Auf die Korrosionsbeständigkeit hat das keinen Einfluss.

Lässt sich die Verschraubung später wieder lösen? +

Ja. Die Nietmutter bleibt dauerhaft im Bauteil und stellt ein metrisches Innengewinde bereit. Die eingedrehte Schraube kann beliebig oft gelöst und wieder angezogen werden.

Verdreht sich die Nietmutter beim Anziehen der Schraube? +

Der Rundschaft ist gerändelt und greift beim Setzen ins Material, was die Verdrehsicherheit erhöht. Entscheidend ist zusätzlich ein passgenaues Bohrloch - ist es zu groß, kann die Mutter durchdrehen.

Worin unterscheiden sich die Ausführungen aus verzinktem Stahl, Aluminium und Edelstahl? +

Verzinkter Stahl bietet hohe Festigkeit zum günstigsten Preis und eignet sich für geschützte Einbausituationen im Innenbereich. Aluminium ist deutlich leichter, lässt sich mit geringerem Kraftaufwand setzen und ist in Aluminiumkonstruktionen die korrosionstechnisch passende Wahl, hält aber niedrigeren Belastungen stand. Edelstahl ist korrosionsbeständig aus dem Werkstoff heraus und die richtige Wahl für Außenbereich, Feuchtigkeit und dauerhaft beanspruchte Verbindungen.